Sie befinden sich hier: Startseite > Qualität  > Zur Herkunft der Rohstoffe

Traditionsreiche Demeter-Riseria

In der Lombardei, entlang der oberen Po- Ebene, liegt das Hauptanbaugebiet für Reis in Italien. Hier betreibt Marco Zaffaroni die Reismühle Riseria Masinari, die er von seinem Schwiegervater übernommen hat. Schon seit 1980 wird hier ausschließlich Bio-Reis verarbeitet. Senior Masinari war zutiefst fasziniert von der Reispflanze. Er wirkte deshalb an mehreren Büchern über den Reis-Anbau und über die Anbauregionen mit. Dabei ging es ihm jedoch um höchste Qualität, weshalb er – im Gegensatz zu seinen konventionellen Kollegen – Quellwasser für den Reisanbau verwendete und nicht das Wasser aus dem Po. Dieses sei, so war er schon Ende der 70er Jahre überzeugt, durch die Pflanzenschutzmittel und Dünger der Kollegen verunreinigt.

Die Basis für die Reismühle bildet eine eigene Farm, die Masinari auf bio-dynamische Bewirtschaftung umstellte, weil dies seinen Vorstellungen einer ganzheitlichen Landwirtschaft entsprach und der Reis höchsten Qualitätskriterien genügt. In der Aufbauzeit trug der enge Kontakt zu Hans Spielberger wesentlich dazu bei, dass in Deutschland ein Markt für diesen Reis aufgebaut werden konnte. Neben einer Reihe von Bio-Bauern liefern heute drei Demeter-Landwirte Reis an die Riseria. Sie sprechen gemeinsam – u. a. anhand des Bedarfs der Spielberger Mühle – ab, welche Reissorten in welchen Mengen angebaut werden. Verarbeitet und vermarktet wird der Reis aller Landwirte gemeinsam über die Riseria, die seit 2006 an einem neuen Standort in modernen Räumen untergebracht ist. Sie verfügt über moderne Anlagen für die Reinigung des Roh-Reises, das Entspelzen sowie – für die Herstellung von weißem Reis – zum Polieren. Seinen landwirtschaftlichen Betrieb – das Gut Bertolina – bewirtschaftet der gelernte Mediziner Zaffaroni nicht selbst. Vielmehr engagiert er sich sehr stark als Bio-Berater und besucht Landwirte in der Region. Für seinen eigenen Betrieb hat er einen Verwalter angestellt. Neben dem Reisanbau und den in der Fruchtfolge dazwischen angebauten Kulturen wie Mais, Gerste, Soja oder Alfalfa werden auf Bertolina Angus Rinder gehalten, die als Zuchttiere verkauft werden. Die meisten Ackerflächen liegen in unmittelbarer Nähe zum Hof. Die Landwirte von Bertolina achten ebenso wie die der anderen Demeter-Höfe in der Fruchtfolge darauf, dass der Reis glutenfrei geerntet werden kann. Das bedeutet: Im letzten Jahr vor der Reis-Aussaat wird eine Kultur ohne Gluten angebaut, wie beispielsweise Mais, Soja oder Alfalfa. Auch bei der Ernte und der Lagerung wird Sorge getragen, dass keine glutenhaltigen Produkte unter den Reis geraten können.

Die Aussaat von Reis erfolgt in der Regel im April. Gesät werden kann nur, wenn der Boden trocken ist. Erst wenn die Reis-Halme ca. 10 cm lang sind, wird das Feld mit Quellwasser geflutet. Über die gesamte Anbauperiode bis Mitte September muss das Getreide im Wasser stehen. Mit der Ernte wird nicht gewartet, bis der Reis ganz reif ist, geerntet wird vielmehr bei einer Feuchte von 18–24%. Ist der Reis voll ausgereift, wird das Korn spröde und bricht. Aus diesem Grund wird der Reis rund 12 Stunden nachgetrocknet bis er nur noch eine Feuchte von 14% besitzt.

Sesam aus Sekem

Auch unsere Saaten beziehen wir so regional wie möglich – meist aus Europa. Eine Ausnahme stellt der Sesam dar, der ein wärmeres und trockeneres Klima benötigt. Ihn beziehen wir aus Sekem, einem Demeter-Projekt in Ägypten am Rande der Wüste. Die Farm wurde 1988 von Dr. Ibrahim Abouleish gegründet und nach und nach ausgebaut. Heute werden auf der biodynamischen Farm vielerlei landwirtschaftliche Produkte, wie Sesam, Reis, Baumwolle, Kräuter und Tee angebaut. Neben der Landwirtschaft besitzt die Gemeinschaft verschiedene Verarbeitungsanlagen und soziale Einrichtungen. Hans Spielberger war Ende der 90er Jahre beispielsweise am Aufbau einer Mühle, einer Ölmühle und einer Bäckerei beteiligt. Im Dezember 2005 wurde die Initiative mit dem Alternativen Nobelpreis von der Right Livelihood Award Foundation ausgezeichnet. In der Laudatio wird Sekem als Geschäftsmodell des 21. Jahrhunderts bezeichnet, das wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer und kultureller Entwicklung in der Gesellschaft durch eine „Ökonomie der Liebe“ verbindet. Aboulesh ist es in Sekem gelungen zu zeigen, dass die Böden in diesem extrem trockenen Klima durch die Behandlung mit bio-dynamischem Kompost von Jahr zu Jahr an Fruchtbarkeit gewinnen. Deshalb gilt das Projekt als Vorbild für andere Demeter-Initiativen in Nordafrika.

Neues für die schnelle Küche

Ab sofort gibt es vier neue Couscous-Sorten.  Mehr...

Glutenfreie Haferflocken

Ab sofort neu im Sortiment

Yannicks Favorit

Mais-Schoko-Müsli schmeckt herrlich knusprig nach Schokolade und Nüssen

Jetzt erhältlich

Ab sofort ist die neue Müsliwoche lieferbar! mehr...

Jetzt glutenfrei

Maismehl, Reismehl und Polenta mit Glutenfrei-Siegel.

Neue Nudelsorten

Ab sofort gibt es zwei neue Nudelsorten im SPIELBERGER-Sortment.  mehr...

Nun auch in Dinkel!

Leckere Dinkel-Backerbsen für die Suppe und zum Kabbern! 

Neu im Sortiment

Dinkelflocken in Zartblatt-Qualität

mehr...

Das mag Tobias!

Annikas Liebste

Backerbsen schmecken nicht nur in der Suppe, sondern auch so!

mehr...

 

Für jeden eines

Mini-Kuchenböden für das Törtchen zwischendurch

mehr... 

Tipp von Isabell

Dinkelflakes - am liebsten mit Naturjoghurt und schwarzen Johannisbeeren!

Frauke's Liebste!

z.B. mit buntem Gemüse in feiner Sahnesauce.

Für die Osterbäckerei

Schon probiert?

PurPur-Weizenflocken mit dem natürlichen Zellschutz

Produktempfehlung im Januar

Kamutflocken

NEU: Müllers Feine

Elf neue Nudel-Sorten aus Hartweizengrieß und vor allem aus Dinkelmehl, traditionell gefertigt.

... mehr

nach oben