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Die Zukunft des Fachhandels

Betrachtet man die Handelslandschaft in Deutschland, so zeigt sich, dass der Lebensmittelhandel fast vollständig in Konzernstrukturen organisiert ist. In den letzten Jahrzehnten ist ein immenser Wandel von statten gegangen. Kleine, inhabergeführten Geschäfte wurden von großen Ketten geschluckt oder verdrängt. Heute bestimmen drei Konzerne 80% des deutschen Lebensmittelhandels. Sie besitzen eine gewaltige Einkaufsmacht gegenüber den Lebensmittel-Erzeugern, mit der sie selbst große Konzerne unter Druck setzen können. Die Ketten sind in erster Linie bestrebt, sich untereinander im Preiswettbewerb abzugrenzen und deshalb Lebensmittel zu discountieren, also unter Wert zu verkaufen. Den Preis hierfür muss jemand zahlen – meist ist es die Umwelt. Der Bio-Fachhandel ist heute neben dem Reformwarenhandel der einzige Lebensmittelhandel, der qualitätsorientiert arbeitet und sich an ökologischen, sozialen und ethischen Grundsätzen orientiert.

 

Wofür steht der Fachhandel?

Vor gut 40 Jahren hat sich der Bio-Fachhandel als alternatives Wirtschaftskonzept entwickelt. Dabei ging es um ein Wirtschaften auf Augenhöhe zwischen allen Beteiligten der Wertschöpfungskette. Diese Qualität ist im Bio-Fachhandel bis heute von zentraler Bedeutung.

Die Preisgestaltung im Biofachhandel orientiert sich an den Notwendigkeiten von Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel. Im Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) geht es dagegen ausschließlich um eine Preisfindung vom Markt her, um damit eine Abgrenzung gegenüber dem Wettbewerb zu erreichen.

Der Bio-Fachhändler wählt sein Sortiment anhand verschiedener Qualitätskriterien aus, bei denen auch ökologische, soziale und ethische Gesichtspunkte eine Rolle spielen. Gegenüber dem Kunden bürgt er hierfür. Mit seinem Beratungspersonal verfügt er über die Möglichkeiten, dies gegenüber dem Kunden auch zu vermitteln. Damit haben die Kunden die Möglichkeit, über ihr Einkaufsverhalten ihre Wertschätzung gegenüber den Erzeugern auszudrücken.

Fachhandel unter Druck

In den letzten Jahren gerät der Bio-Fachhandel zunehmend unter Druck, weil das Bio-Angebot wächst, Bio-Produkte nahezu überall erhältlich sind und selbst traditionsreiche Biomarken inzwischen weit verbreitet in konventionellen Märkten zu finden sind. Damit droht die Gefahr, dass auch im Fachhandel der Preis-Wettbewerb Einzug hält und die Qualitäten des Werte-orientierten Handels infrage stellt.

Spielberger Fachhandelsvertrag

Mit dem Spielberger Fachhandelsvertrag leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Existenzsicherung des Bio-Fachhandels, denn dieser Vertrag sichert zuverlässig, dass Spielberger Produkte ausschließlich im Fachhandel erhältlich sind. Es handelt sich hierbei um eine einseitige, absolut verbindliche Selbst-Verpflichtung unsererseits.

Der von verschiedenen Kartellrechts-Anwälten überprüfte Vertrag definiert den Bio-Fachhandel anhand der Kriterien des BNN und schließt auch Biomärkte in der Hand von konventionellen Lebensmittelkonzernen (z.B. Temma) aus.

Online-Handel

Neben dem konventionellen LEH dürfen auch Internet-Händler wie Amazon und ähnliche Onlineshops nicht beliefert werden, die sowohl konventionelle als auch Bio-Lebensmittel handeln.

Im Online-Handel sehen wir eine Gefahr für das Konzept des Bio-Fachhandels, die vielfach noch unterschätzt wird. Aktuell investieren Internet-Konzerne viel Geld in den Aufbau von Online-Handels-Portalen, die verschiedene Verbraucher-Bedürfnisse bedienen wie „regional“ oder „hochwertig“, ohne es dabei mit den Qualitätssiegeln zu genau zu nehmen. Hier werden Demeter-Produkte, Bio-Produkte und konventionelle Produkte bunt gemischt angeboten. Diesem Markt werden große Entwicklungschancen zugeschrieben, weshalb viele große Konzerne in diesen Sektor investieren.

Auch im Online-Bereich wird es eine Differenzierung zwischen einem Werte-orientierten Bio-Handel und einem preis-getriebenen konventionellen Handel geben. Mit unserem Vertriebsvertrag wollen wir den Fachhandel auch in dieser Hinsicht stärken.

Abgrenzung für den Handel

Der Bio-Fachhandel braucht heute mehr denn je klare Konzepte und Alleinstellungsmerkmale, mit denen er sich profilieren kann. Für seine Abgrenzung braucht er auch Traditionsmarken mit eigenen Werten, die exklusiv nur in den Regalen des Fachhandels zu finden sind und nicht bei Edeka, Rewe, tegut oder Marktkauf nebenan. Unser Vertrag ist in diesem Zusammenhang ein Angebot an den Bio-Fachhandel.

Ganz offensichtlich steigt die Zahl der Händler, die sich den Herausforderungen des Bio-Fachhandels der kommenden Jahre stellen. Viele Filialisten, aber auch viele Fachhändler aus dem Bio-Bereich setzen sich aus diesem Grund verstärkt mit dem Category Management in ihren Märkten auseinander. Sie entscheiden sich im Zuge der konzeptionellen Weiterentwicklung ihrer Sortimente für starke Kernmarken und fragen dabei auch immer häufiger nach der Positionierung der Marken gegenüber dem Fachhandel.

Engagement für die Zukunft

Wir sind fest davon überzeugt, dass es einen gut aufgestellten Bio-Fachhandel auch in Zukunft braucht. Hier sind – in der Regel getragen von engagierten Inhabern – Werte lebendig, die die Bio-Branche nach wie vor ausmachen und die auch in unserem Unternehmen einen zentralen Stellenwert haben. Hier nehmen wir ein Verständnis dafür wahr, was die Qualität und die „inneren Werte“ insbesondere von Demeter-Produkten ausmacht. Auch aus Verbrauchersicht besteht eine stabile, immer noch wachsende Nachfrage nach einer Werte-orientierten Handelslandschaft.

Gerne diskutieren wir mit Ihnen Ihre Ideen und Anregungen zu diesen Fragen.

 

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