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Warum engagieren wir uns für die bio-dynamische Saatgutzüchtung?

Züchter Peter Kunz

Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung und ein jahrtausendealtes Kulturgut der Menschheit. Über viele Generationen hinweg ist durch intensiven Austausch von Saatgut eine unglaubliche Vielfalt an Sorten entstanden. Dadurch standen Sorten zur Verfügung, die an die unterschiedlichsten regionalen Standortsbedingungen wie Bodeneigenschaften und Klima angepasst.

Mit Beginn der Industrialisierung und der damit verbundenen Intensivierung in der Landwirtschaft wurde die Züchtung der wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturen, zu denen auch Weizen gehört, verstärkt von großen Privatunternehmen übernommen. Diese Unternehmen entwickelten optimale Sorten für die konventionelle Landwirtschaft mit dem Ertrag als wichtigstes Züchtungsziel. Die Folge dieser engen Ausrichtung der Züchtung sind Sorten, die stark auf die Zufuhr von chemisch-synthetischen Düngern und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln angewiesen sind.

Für den Anbau unter bio-dynamischen Bedingungen sind diese Sorten weniger geeignet. Der Pflanze stehen weniger Nährstoffe zur Verfügung, da die Düngung an die Flächen und an die Viehhaltung gekoppelt ist. Zur Düngung werden ausschließlich organische Dünger wie Hofmist und Gülle verwendet. Diese ernähren den Boden und fördern den Aufbau von fruchtbarem Humus. Die Pflanze muss sich daraus die Nährstoffe aktiv erschließen. Häufig herrscht hoher Druck durch Pflanzenkrankheiten und Schädlinge, da synthetische Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel nicht zugelassen sind. 

Deshalb ist es notwendig, Sorten auf der Grundlage und für die Bedingungen des biologischen Landbaus zu entwickeln.

Wichtige Eigenschaften angepasster Getreide-Sorten sind:

  • Saatgutgesundheit
  • Unkrautunterdrückungsvermögen durch rasche Jugendentwicklung
  • Ausbildung eines großen Wurzelsystems zur Wasser- und Nährstoffaufnahme
  • Schädlings- und Krankheitstoleranz
  • Hohe Ährengesundheit
  • Ausbildung guter Erträge auch bei begrenztem Nährstoffangebot
  • Stabile Erträge auch bei widrigen klimatischen Bedingungen
  • Optimale Verlagerung der Nährstoffe aus dem Halm ins Korn
  • Gute Backeigenschaften
Verschiedene Weizensorten - Bild: Monika Messmer

Grundlage für eine erfolgreiche Züchtung für biologische Bedingungen ist ein genaues Beobachten der Pflanzenentwicklung und der Ausbildung und Schulung des Züchterblicks. Dabei hat der Züchter die Pflanze als Ganzes im Blick und arbeitet nicht nur ausgerichtet auf eine einzelne Eigenschaft. Daher ist es ganz selbstverständlich, dass die Züchtung ausschließlich auf dem Feld und unter natürlichen Bedingungen und nicht unter künstlichen Laborbedingungen stattfindet. So entstehen Pflanzen mit besten Anbaueigenschaften und höchster Nahrungsmittelqualität. Die Entwicklung einer neuen Sorte, von den ersten Kreuzungen bis zur offiziellen Sortenprüfung und Zulassung dauert in der Regel 10 - 12 Jahre.

Unser Engagement für die Bio-dynamische Züchtung:

  • Wir engagieren uns für die biologisch-dynamische Züchtung, damit biologisch-dynamisch von Beginn an biologisch-dynamisch ist.
  • Förderung des Anbaus biologisch-dynamisch gezüchteter Sorten aus biologisch-dynamischer in den regionalen Erzeugergemeinschaft
  • Wir unterstützen diese Arbeit durch einen „Züchter-Cent“, einen Beitrag für den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft (http://www.saatgutfonds.de).
  • Hinweis auf der Verpackung

Link zu den Züchtern:

http://gz.peter-kunz.ch/

http://www.darzau.de/

http://www.saatgut-forschung.de/

http://www.dottenfelderhof.de/zuechtung-forschung.html

http://www.abdp.org/index.php?id=95

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