Der Sinn der Sache: Was Oma noch wusste

Der Sinn der Sache: Was Oma noch wusste

Tags: Sinn der Sache, Gerstengraupen, Weizengrieß, Grieß, Selbermachen, Bowl, Suppe

Von Omas Suppe bis zur Bowl

Jetzt erhältlich: Kochset mit liebevoll gestalteter Emaille-Schüssel, Graupen oder Grieß und vielfältigen Rezepten.

Im Rahmen unserer Kampagne "Der Sinn der Sache" erhaltet Ihr ab sofort exklusiv in teilnehmenden Läden ein Schüssel-Set. Mit unserer Schüssel voll Genuss, dem Kochset mit einer Wichtel-Emaille-Schüssel, Graupen oder Grieß und vielfältigen Rezepten, könnt Ihr von Omas Suppe bis zur Bowl traditionelle und moderne Getreideküche entdecken.

Die Emaille-Schüssel gibt es mit 4 verschiedenen Wichtel-Motiven, die unser Zeichner Moritz liebevoll gestaltet hat. So könnt Ihr Euer Lieblingsdruckmotiv auswählen und unterschiedliche Motive sammeln. Alle Motive gibt es sowohl mit Graupen als auch mit Grieß.

Ihr möchtet wissen, welche Läden an unserer Kampagne teilnehmen und das Schüssel-Set im Sortiment haben? Dann wendet Euch gerne unter Nennung Eurer Postleitzahl an uns. Wir informieren Euch gerne über Verkaufsstellen in Eurer Nähe.

 

Was Oma noch wusste

Als Kind habe ich mich nicht gefragt woher meine Großmutter Hedwig Spielberger ihre Kochkünste hat. Es war für mich selbstverständlich, dass sie die leckersten Gerichte zauberte und ich verschwendete keinen Gedanken daran, dass sie das Kochen und Backen bei jemandem gelernt haben könnte – sie war eine Großmutter und Großmütter kochen nunmal am besten. Doch nachdem ich unzählige schöne Stunden in ihrer heimeligen Küche verbracht, am holzbeheizten Herd in großen Töpfen gerührt und allerlei hilfreiche Küchentipps gelernt hatte, ging mir langsam auf: Auch Großmütter werden nicht als Küchengenies geboren.

Meine Großmutter lernte das Kochen und Backen von ihrer Mutter Hermine Spielberger und von ihrer Großmutter. Über viele Jahre bewahrte sie dieses wertvolle Wissen, baute es
weiter aus und gab es an ihre Enkelkinder weiter. Dieser über Generationen angesammelte Erfahrungsschatz bereichert heute unsere ganze Familie. Ein wahres Geschenk.

 

Der Erfahrungsschatz von Generationen.

So wie die Erfahrung in der Küche über Generationen in der Familie Spielberger weitergegeben und verfeinert wurde, profitieren wir in der Spielberger Mühle ebenfalls vom reichen Erfahrungsschatz beim Herstellen hochwertiger Lebensmittel, den wir über drei Generationen gesammelt, bewahrt und ausgebaut haben. Seit über 90 Jahren ist die Burgermühle im schwäbischen Zabergäu nun im Besitz der Familie Spielberger und seither wird hier mit echter Handwerkskunst und Hingabe gemüllert.

1930 kaufte Hermine Spielberger gemeinsam mit ihrem Mann die idyllisch gelegene Mühle inmitten der Natur, welche damals noch von dem kleinen Flüsschen Zaber angetrieben wurde. Ihre sechs Kinder wuchsen in der Mühle auf, badeten trotz eiskaltem Wasser gerne in der Zaber und lernten den sorgsamen Umgang mit Getreide von Kindesbeinen an. Sohn Hans Spielberger wurde Müllermeister und stieg in das Familienunternehmen ein.

Eine Erkrankung weckte bei Hermine das Interesse an der Anthroposophie und ebnete damit den Weg für das biologischdynamische Wirtschaften der Mühle. 1959 stellte Hans Spielberger die mühleneigene Landwirtschaft auf Demeter um und leistete wertvolle Überzeugungsarbeit, um Bauern in der Umgebung dazu zu bringen, ihre Flächen ebenfalls bio-dynamisch zu bewirtschaften. Seither vermahlen wir in unserer Mühle Getreide in bester Demeter-Qualität.

Heute führt Volkmar Spielberger, Enkelsohn von Hermine, das Familienunternehmen in dritter Generation. Einiges hat sich zu damals verändert: Statt der Wasserkraft der Zaber nutzen wir heute Strom, der zu 100% aus regenerativen Quellen stammt. Seit 1984 verarbeiten wir ausschließlich Demeter- und Bio-Rohstoffe und vertreiben unsere Produkte als bekannte Marke ausschließlich im Bio-Fachhandel. Und neben der Mehlmühle gehört mittlerweile eine Bio- Flockenmühle zum Unternehmen, in der wir unsere leckeren Frühstücksflocken aus nahezu allen Getreidearten herstellen.

Doch manches hat sich nicht verändert: Auch heute üben wir in unserer Mühle mit viel Sorgfalt und Fingerspitzengefühl die handwerkliche Müllerskunst aus. Wir sind durchaus stolz darauf dieses traditionelle Handwerk in unserer Mehl- und unserer Flockenmühle mit dem Wissen und der Erfahrung aus über 90 Jahren zu pflegen. Handwerkliches Können und modernste Technik arbeiten dabei Hand in Hand um den heutigen Anforderungen an Produktions- und Hygienesicherheit gerecht zu werden und beste Bio-Lebensmittel zu erzeugen.

 

Rezepte mit Grieß und Graupen – von Omas Suppe bis zur Bowl.

Ein althergebrachtes Rezept meiner Großmutter bleibt mir ganz besonders in Erinnerung: Gebrannte Grießsuppe. Dieser schwäbische Suppenklassiker wurde in der Familie Spielberger häufig zubereitet, wenn es jemandem nicht gut ging – egal ob Bauchweh, Heimweh oder Liebeskummer. Ich habe schöne Erinnerungen daran, wie ich bei meiner Großmutter in der Küche saß und diese wohlschmeckende Suppe gelöffelt habe. Direkt ging es mir besser. Auch heute bereite ich mir diese Suppe gerne zu, denn sie versetzt mich nicht nur zurück in die Geborgenheit von Omas Küche, sondern schmeckt auch noch wirklich lecker. Dieses und weitere herzerwärmende Rezepte mit Grieß und Graupen aus den Kochbüchern der Großmütter unserer Familie möchten wir auf den folgenden Seiten mit Euch teilen. Und weil bei uns neben den Omas auch gerne die Mamas, Papas, Töchter, Söhne und Enkelkinder den Kochlöffel schwingen, zeigen wir Euch außerdem einige neu inspirierte Gerichte mit diesen traditionellen Zutaten.

Wir wünschen viel Freude und Genuss

Eure Bianca aus der Spielberger Mühle