Warmer Couscous-Salat mit Roter Bete

Tags: Vielfalt, Couscous, Dinkel, Rote Bete, Ziegenkäse

Zutaten

Für 4 Portionen

1 Zwiebel

500 g frische Rote Bete

1 EL Olivenöl

400 ml Gemüsebrühe

200 g Dinkel-Vollkorn-Couscous

50 g Walnüsse

200 g Ziegenkäserolle

3 TL Honig

1 Schälchen Kresse

4 EL Zitronensaft

3 EL Hanföl

Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel schälen und klein würfeln. Die frische rote Bete schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Es empfiehlt sich dabei Handschuhe zu tragen, da rote Bete stark abfärbt.

Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin zuerst die Zwiebel glasig dünsten, dann die rote Bete dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, die Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen bis die rote Bete bissfest ist.

Den Topf vom Herd nehmen, Dinkel-Vollkorn-Couscous dazugeben, umrühren und für ca. 10 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Walnüsse grob hacken, den Ziegenkäse in 8 Scheiben von 1-2 cm Dicke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Gehackte Walnüsse auf dem Blech verteilen, den Ziegenkäse mit Honig bestreichen, restlichen Honig über den Walnüssen verteilen und bei 150 °C Ober-/Unterhitze für 10-15 Minuten backen bis der Käse goldbraun ist. Währenddessen die Kresse schneiden und waschen.

Hanföl und Zitronensaft unter den Couscous-Salat mischen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Den Couscous-Salat auf Teller verteilen, mit den Walnüssen bestreuen, Kresse darauf verteilen und mit dem gebackenen Ziegenkäse servieren.

 

Dinkel
Mit dem Beginn der Biobewegung wurde Dinkel als unverfälschtes Urgetreide wiederentdeckt. Bis zum Mittelalter galt er als das wichtigste Brotgetreide. Erst mit der Intensivierung der Landwirtschaft und dem verstärkten Einsatz von Kunstdünger geriet das Getreide in Vergessenheit. Das hatte einen ganz einfachen Grund: Dinkel reagiert – anders als Weizen – auf die Gabe von Stickstoffdünger kaum mit einer Erhöhung des Ertrags. Im Bioanbau werden dagegen die positiven Eigenschaften des Getreides geschätzt. Neben dem fein-nussigen Geschmack und der besseren Verträglichkeit, zeichnet sich Dinkel dadurch aus, dass er auch in niederschlagsreicheren Gebieten und höheren Lagen gut gedeiht. Geschützt durch feste Spelzen sind die Körner außerdem weniger anfällig für Pilzerkrankungen.

Dinkel hat ähnliche Backeigenschaften wie Weizen und kann diesen deshalb in allen Rezepten ersetzen. Allerdings besitzt er einen weicheren Kleber. Insbesondere bei Hefeteigen aus Dinkel sollten deshalb sorgsam die Gehzeiten eingehalten werden. In unserem Sortiment findet Ihr neben verschiedensten Mehlen auch Nudeln, Couscous, Flocken und sogar Backmischungen aus Dinkel.

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