Familie Steigmiller, Ummendorf

Auf dem Hof der Familie Steigmiller herrscht rege Betriebsamkeit: in der Region ist der Hofladen mit Naturkostvollsortiment, der von der Familie nun bereits seit 18 Jahren betrieben wird, eine feste Instanz.

Familie Steigmiller, Ummendorf

Auf dem Hof der Familie Steigmiller herrscht rege Betriebsamkeit: in der Region ist der Hofladen (www.hofladen-steigmiller.de) mit Naturkostvollsortiment, der von der Familie nun bereits seit 18 Jahren betrieben wird, eine feste Instanz. Neben einem breiten Angebot an Frischeprodukten wie Brot, Gebäck, Fleisch, Wurst, Michprodukten, Eiern, Obst und Gemüse findet man auch über 3000 verschieden andere Bio-Lebensmittel auf 150 m². Im Sonnenschein lässt sich darüber hinaus Kaffee und Kuchen in der Sitzecke vor dem Laden genießen oder man kann den kleinen Hof-Zoo mit Hasen, Schweinen und Pferden besuchen. Der Bio-Laden ist Monika Steigmillers ganzer Stolz: „Hier in der Region haben die Leute nicht so viele Möglichkeiten Bio-Lebensmittel zu bekommen. Deshalb kommen sie gerne her. Besonders das Angebot, direkt frisches Fleisch von unserem Hof kaufen zu können, wird sehr gut angenommen“.

Die Rinder der Steigmillers verbringen die Zeit von April bis Oktober auf den Weiden, die um die kleine Gemeinde Ummendorf bei Biberach an der Riß (in Oberschwaben) verteilt sind. Die Herde besteht aus 25 Mutterkühen und ca. 80 Rindern – vor allem Braun- und Fleckvieh – sowie einigen Pensionsrindern. Darüber hinaus betreibt die Familie auf 65 Hektar Ackerbau: Kartoffeln für die Direktvermarktung sowie die Getreide Weizen, Dinkel und Hafer, die an die Spielberger Mühle geliefert werden. Gerhard Steigmiller verwendet dabei gerne langstrohige Sorten wie etwa die bio-dynamische Weizensorte „Butaro“, da er das Stroh für seine Rinder sehr gut gebrauchen kann.

Dass bei Familie Steigmiller Bio-Landbau aus Überzeugung betrieben wird, spürt man schnell. Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrung entwickelt Gerhard Steigmiller immer wieder von neuem abwechslungsreiche Fruchtfolgen, die auf die spezielle Bodensituation angepasst sind: „Es ist als Bio-Bauer sehr wichtig ein Gefühl dafür zu entwickeln, was der Boden gerade braucht“. Je nachdem baut er dann Erbsen, Lupinen oder Kleegras mit Wicken als Zwischenfrüchte an. Außerdem versucht der Demeter-Landwirt den Boden so wenig wie möglich zu bearbeiten, um ihn so vor Austrocknung und Abbau der organischen Substanz sowie des Bodenlebens zu schützen. Darüber hinaus betreibt der Betrieb Steigmiller aktiven Naturschutz durch Heckenplanzungen und Blühstreifenprojekte in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ummendorf.